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Wir haben uns eine Woche lang mit rechten Sprüchen und Schmierereien beschäftigt und wie man gegen sie vorgehen kann.
Rechte Sprüche sind für uns: Alle Sprüche, die eine bestimmte Gruppe diskriminieren oder den Nationalsozialismus verharmlosen, zum Beispiel rassistische, antisemitische, nationalistische und homophobe Äußerungen.
Orte, an denen solche Sprüche
geäußert werden, sind zum Beispiel:
• Straßenbahn und Bus
• Schulhof
• Im Supermarkt
• Auf der Straße
• An Häuserwänden
• Im Sportverein
• Zu Hause
• Unter Freundinnen und Freunden
Man kann sagen, überall in der
Öffentlichkeit werden solche Sprüche gesagt, oder "hinterlassen".
Alle, die am Projekt teilgenommen haben, haben schon blöde Sprüche
sowohl in ihrem Freundeskreis als auch irgendwo auf der Straße gehört.
Meistens fühlten wir uns nicht in der Lage richtig (was auch immer das
heißt) darauf zu reagieren. Hinterher fühlten sich die meisten nicht
gut, hätten lieber was gesagt oder was anderes gesagt.
Im Ferienprojekt haben wir verschiedene Sachen ausprobiert und diskutiert, wie
man auf Sprüche reagieren kann. Dabei wurde klar, dass es nicht einen richtigen
und allgemeingültigen Weg gibt auf dumme Sprüche zu reagieren. Vielmehr
hängt es von der Situation, dem Spruch und dem eigenen Gefühl in der
Situation ab. Manchmal hat man auch einfach keinen Bock auf die Auseinandersetzung,
manchmal hat man keine Lust sich mit der Familie zu streiten und manchmal will
man einfach in Ruhe gelassen werden. Aber trotzdem ist es wichtig, zu wissen,
man kann reagieren und zumindest den anderen sagen, wie blöd man ihren
Spruch findet.
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Das Projekt wird in Kooperation mit D-A-S-H
für Vernetzung – gegen Ausgrenzung durchgeführt. D-A-S-H ist
ein Projekt des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung
und Praxis, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend im Rahmen des Aktionsprogramms "Jugend für Toleranz
und Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus".
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